1. Multimodales Stressmanagement

Ein sinnvolles Stressmanagement besteht aus drei Säulen:

Die erste Säule ist das instrumentelle Stressmanagement, bei dem wir näher auf die individuellen Stressoren eingehen, denn jeder hat unterschiedliche Stressauslöser.

Inhalte sind beispielsweise

  • Was sind Stressoren und Stressauslöser?

Physikalische, körperliche, leistungsorientierte Stressoren

  • Zeitmanagement
  • Selbstmanagement

Bei der zweiten Säule, dem kognitiven Stressmanagement gehen wir genauer auf persönlichen Motive, Einstellungen und Bewertungen ein.

Das kognitive Stressmanagement setzt bei den individuellen Wahrnehmungen, Wünschen, Gedanken und Bewertungen an.

Wir lernen es zu begreifen, warum bei uns etwas Stress verursacht und versuchen eine neue Sichtweise zu bekommen. Wenn man es denn auch wirklich will, kann man hier gut ansetzen und verändern.

Inhalte sind beispielsweise

  • Eigene Stressverstärker erkennen
  • Primäre/ sekundäre Bewertungen
  • eigene Ziele definieren und Prioritäten setzen

Bei der dritten Säule, dem palliativ-regenerativen Stressmanagement kommen wir zur Regulierung und Kontrolle der Stressreaktionen des Körpers, das heißt hier geht es  ganz konkret um das Erlernen von Entspannungstechniken.

Der Leitfaden Prävention der Krankenkassen definiert palliativ-regeneratives Stressmanagement so:

„Beim palliativ-regenerativen Stressmanagement steht die Regulierung und Kontrolle der physiologischen und psychischen Stressreaktion im Vordergrund. Auch hier kann unterschieden werden zwischen solchen Bewältigungsversuchen, die zur kurzfristigen Erleicherung und Entspannung auf die Dämpfung einer akuten Stressreaktion abzielen (Palliation) sowie eher langfristigen Bemühungen, die der regelmäßigen Erholung und Entspannung dienen (Regeneration).“

Inhalte sind beispielsweise

  • Kurzfristige Entspannungsmöglichkeiten (z.B. Atemtechniken)
  • Bewegte Entspannung (Zenbo°, Qigong, Taijiquan)
  • Kennenlernen diverse Entspannungstechniken (Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung)

Hier bekommt man allerdings nur Einblicke in die Entspannungstechniken. Um diese vollständig zu erlernen und zu vertiefen, empfehle ich einen entsprechenden Kurs bei mir zu besuchen.